Verrückt nach Adrenalin [HD, Doku]

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Eingetragen von Potter
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Augen zu und durch. Für viele Menschen ist bereits der Sprung vom Drei-Meter-Brett eine Herausforderung. Für andere kann die Freizeit nicht extrem genug sein. Der Film geht der Frage nach, was sogenannte Adrenalin-Junkies dazu bewegt, im Urlaub immer neuen Nervenkitzel zu suchen.
Autor Carsten Heider und sein Kamerateam begleiten Menschen mit unterschiedlichem Risikoverhalten bei der mentalen Reise zu den Grenzen, die ihre Angst ihnen setzt. Zwei Anfängerinnen unter den Adrenalin-Abhängigen, die ihre Lust am Klettern erst vor kurzem entdeckt haben, zwei Fortgeschrittene, die seit Jahren das Risiko suchen, und einen Vollprofi, der seine Sucht nach Adrenalin zum Beruf gemacht hat. Seit einem Jahr führt er auf dem Snowboard halsbrecherische Stunts aus.
Auf Europas größtem Abenteuerspielplatz für Erwachsene, der Area47 in Tirol, macht der Film die Faszination des kontrollierten sowie des gehobenen Risikoverhaltens für den Zuschauer erlebbar: auf steilen Rutschen, einem 27 Meter hohen Sprungturm und verschiedenen Wassersprungschanzen. Im Hochseil- und Klettergarten, beim Canyoning in der als extrem schwierig geltenden Auer-Klamm oder bei diversen anderen Sportarten.
Das Kamerateam des Saarländischen Rundfunks nimmt die Zuschauer mit an Orte, die in Fachkreisen als größte Herausforderung für den Kampf gegen die Angst gelten. Es zeigt spektakuläre Bilder vom höchsten Bungee-Jump der Welt, dem 220 Meter hohen so genannten 007-Sprung im schweizerischen Tessin, und geht mit Base-Jumpern an die Eiger Nordwand. Der Sprung vom Fels in die Tiefe gilt unter Wagemutigen als maximale Herausforderung.
Zwar ist auch die Landschaft in der Sendung grandios in Szene gesetzt, doch im Vordergrund stehen die Menschen.
Der Film kehrt immer wieder zu den Protagonisten zurück, beobachtet ihre Fortschritte und stellt die Frage nach dem Sinn. Mit professioneller Unterstützung von Psychologen, Rettungsärzten und Forschern der Universität Innsbruck versucht er, die Frage nach den Gründen für das extreme Risikoverhalten zu beantworten.
Fehlt manchen Menschen mit eintönigem Alltag der Ausgleich? Sehen sich Teile der Gesellschaft in wirtschaftlich stabilen Zeiten zur Biographielosigkeit verdammt und suchen deshalb das besondere Risiko? Ist einfacher Nervenkitzel die Einstiegsdroge auf dem Weg in die Sucht nach Adrenalin? Erleben "normale" Menschen auf der Rutsche in der Area47 den gleichen Rausch, wie Adrenalin-Junkies beim Salto auf der Schanze? Oder ist die - vielleicht sogar tödliche - Gefahr eine besondere Komponente?
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Doku

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